Wir können nur erschöpfend über einen See reden, in dem wir gerade stehen. Zu glauben, dass diese Erfahrung für jemand nachvollziehbar ist, setzt voraus, dass er zumindest mit Wasser in Berührung kam, vielleicht sogar schwimmen kann, oder eben, sich die Zähne putzt.
Natürlich kann man kulturelle Erfahrungen nicht einfach übertragen, dem anderen überstülpen und auf den Weg schicken, der zwangsläufig an der nächsten Ecke enden muss. Jedoch schrumpft die Welt, ist auf der ersten Ebene einfacher geworden, Technologien gebrauchen gleiche Zeichen, um allgemein genutzt zu werden, erhalten Einzug über die Metropolen, bis aufs Land hinaus. Das Verständnis von einfachen Handlungen wird allgemein: Start Stop, die englische Sprache zum lingualen Mittler.
Auf der zweiten Ebene wird Welt komplexer, da mehr verstanden werden muss, als ursprünglich ein Kulturkreis zum Verständnis vorhielt. Unsere Gemeinschaft ist größer geworden, mehr Individuen kommunizieren, neue Werkzeuge werden erfunden, deren Komplexität eine Hacke um die Jahrtausende in den Schatten stellt, die an Erd-Zeit dazwischen liegt. Vielleicht zeigt der heutige Gebrauch beider Handwerksmittel die Spanne, aber auch das Problem einer Welt, welches nicht mehr an Grenzen festzumachen ist.