Aus fünf Strichen wird eine Tasse, Zeichen und Sinnbild zugleich, in der Verdichtung mehrerer Aktionen ein Wald von Ideen, Widerspiegelung von Diskurs und Forderung, sich ins Verhältnis zu setzen. Vergegenständlichung entwickelt sich im Kopf. Gute Malerei wie das Leben selbst: ein Widerspruch. Ich suche den Ursprung, das Singuläre und verzweifle am dem Wissen, es nicht leben zu können, male/schreibe diese Gebrochenheit ins Bild, an die Wand, verliere nochmal, was schon verloren ist. Ich lege meinen Finger in die wunde Stelle außerhalb des Bild-Systems, muss aber innerhalb um eine Antwort ringen. Das wird zum Programm, ein Programm, das sich selbst zersetzt – zersetzen soll.